Hochsensible Mamas

Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.
Gertrud von Le Fort

Hochsensible MamasFür Mütter und Väter ändert sich durch die Geburt eines Kindes meist das ganze Leben. Auch wenn du dich gut vorbereitet hast, kann es sein, dass es ganz anders läuft, als du es dir vorgestellt hast.

Gerade als hochsensible Mama fällt es dir manchmal schwer, dir Pausen nur für dich zu nehmen, um dich zu erholen und Kraft zu tanken.

  • Vielleicht machst du dir Sorgen um dein Kind, so dass du rund um die Uhr mit ihm zusammen sein möchtest?
  • Vielleicht schläft es unruhig, so dass du nachts oft wach liegst?
  • Vielleicht schläft es nur, wenn du neben ihm liegst?
  • Vielleicht kommst du am Tage manchmal nicht mal dazu etwas Stärkendes zu essen oder zu trinken?
  • Vielleicht habt ihr euch als Elternpaar vorher kaum Gedanken dazu gemacht, wer was macht?
  • Vielleicht fällt es dir schwer, deinen Partner, deine Eltern oder deine Freunde um Unterstützung zu bitten?
  • Vielleicht denkst du: „Ich schaffe das schon“?

Dies ist oft die Vorstellung von einer Mama, welche wir unbewusst von unseren Eltern übernommen haben: Mütter sind stark und schaffen alles alleine. Es stimmt, dass wir stark und belastbar sind, doch wir sind durch unsere Hochsensibilität auch schneller überflutet von Reizen und benötigen Pausen.

Dadurch das du dich nun zusätzlich für ein anderes Lebewesen verantwortlich fühlst, fehlen dir manchmal Ruhephasen und Erholungspausen im Alltag. Dann kann es sein, dass du dich schnell müde oder kraftlos fühlst und das die Zeit mit deinem Kind, eher an dir zehrt, als das es dich mit Freude erfüllt. Noch dazu entwickeln sich eventuell Schuldgefühle, dass du nicht so viel Kraft hast wie andere Mütter. Du machst dann einfach weiter. Das führt langfristig dazu, dass deine Batterie langsam leer läuft und du dich manchmal hilflos und traurig fühlst. Selbstfürsorge ist so wichtig für hochsensible Mamas.

Gesellschaftlich ist es anerkannt, dass Mütter schnellstmöglich in den Job zurückkehren. Elternzeit wird häufig auf ein Jahr begrenzt und Kleinkinder kommen frühzeitig in die Krippe oder zu einer Tagesmutter. Für Alleinerziehende ist dies meist unumgänglich. Doch es ist auch in dieser Lebenssituation möglich sich kleine Auszeiten zu ermöglichen.

Du wünscht dir …

… Verständnis und Unterstützung auf deinem Weg zu mehr Selbstfürsorge.
… ein gemeinsames Reflektieren deiner Möglichkeiten.
… Zeit nur für dich.
… das Erforschen deiner Bedürfnisse.
… konkrete Handlungsoptionen.

Als hochsensible Mama stehe ich dir mit meinen Erfahrungen gerne zur Seite.
Gemeinsam schauen wir was du verändern möchtest und was deine Ziele sind.

Literaturempfehlungen für dich:

  • Patricia Bargenda bringt 4x im Jahr eine wunderschönes Magazin rund um Mutterschaft und Frauenthemen heraus:
    ⇒ Du findest es hier 
  • Ein Buch für den Übergang in den Kindergarten: Flim Pinguin im Kindergarten – von Sandra Schindler


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