HPU – Hochsensible oft betroffen

HPU (Hämopyrrollaktamurie) ist eine Stoffwechselstörung, die vor allem bei Frauen vorkommt und dem Körper Pyridoxal-5-Phosphat (aktive Form von Vitamin B6), Zink und Mangan entzieht.

Die Stoffwechselkrankheit HPU

Ein Auszug aus einem Beitrag von Sebastian Graf vom Hochsensibilitätskongress 2017

Körperliche Ursachen von Energiemangel und Erschöpfung bei Hochsensiblen

Bei der Blutproduktion entstehen Moleküle, die der Körper nicht gebrauchen kann und loswerden muss. Dies geschieht über den Urin und dafür braucht der Körper Zink, Mangan und aktives Vitamin B6. Dadurch entstehen auf Dauer Mangelerscheinungen, die man nicht über die Ernährung ausgleichen kann. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer. Durch den Energiemangel, der dadurch entsteht, treten Symptome auf wie Erschöpfung, Allergien und Unverträglichkeiten, Angststörungen, Depressionen, ADHS, Burnout, hormonelle Probleme, Histamin-Probleme, Schilddrüsenproblematiken u.v.m.
Mit der Supplementierung von Zink, Mangan und Vitamin B6 kann diese Krankheit gut therapiert werden. Dabei muss man allerdings einiges beachten, deshalb sollte man sich dabei auf jeden Fall therapeutisch begleiten lassen. Wenn jemand eine Schwermetallausleitung macht, ohne erkannt zu haben, dass er HPU hat, kann das ebenfalls schlimme Folgen haben.

Zink

Bei Menschen mit Zinkmangel steigt der Kupferanteil im Körper an. Kupfer lagert sich gerne in Knochen und Gewebe ab. Wenn man Zink als Nahrungsergänzung zu sich nimmt, harmonisiert sich das Verhältnis zwischen Zink und Kupfer. Das Kupfer geht aus den Knochen und dem Gewebe und die betroffenen Personen fühlen sich besser. Es gibt Ausnahmen, denn einige Menschen lagern das Kupfer nicht so sehr ein. Wenn man in diesem Falle zuviel Zink zu sich nimmt, kann bei diesen Menschen ein Kupfermangel entstehen, und das führt zu Gefäß Problemen wie z. B. Krampfadern. Es gibt viele verschiedene Arten von Zink und bei jedem ist ein anderes Zink am besten. Bei den meisten Menschen jedoch ist das Zinkcitrat das, was am besten vom Körper aufgenommen wird.

Aktives Vitamin B6

Beim Kauf von Vitamin B6 als Nahrungsergänzungsmittel für HPU ist es wichtig, dass es sich um ein aktives Vitamin B6 handelt. Das richtige ist das Pyridoxal-5-Phosphat (P5P).

Mangan

Zuviel Mangan, kann gesundheitsschädlich wirken. Der Bedarf muss unbedingt gemessen werden.

Buch zum Thema HPU:

Tina Maria Ritter:Stoffwechselstörung HPU. Wenn Stress krank macht. Das Selbsthilfe-Programm

Online Fragebogen zur HPU:

Hier kannst du dir einen ersten Eindruck verschaffen, ob es dich betreffen könnte.
http://www.keac.de/hpu/online-fragebogen.html